Liebster Award. Ausnahmefall!

So … nun hat es auch mich erwischt!

Vielen Dank an Uwe Richter photography für die Nominierung, der ich hiermit gerne nachkomme.
Eigentlich bin ich diesen „Awards“ bisher immer ausgewichen. Es erinnert mich immer so an diese ewigen „Kettenmails“ und „Kettenbriefe“ die damals in der Schule immer herumgereicht wurden. Bei mir landeten dann immer tausende, die ich auch alle brav beantwortet hatte. Da bin ich ja dann abergläubig wie Sau. Welches Kind möchte denn schon bitte für die nächsten 10, ach was, 30 Jahre Pech in der Liebe haben!? Nun gut. Kind bin ich irgendwie noch immer. Und das Kettenbriefe-Rückschreiben hätte ich mir dann doch sparen können. Denn Pech in der Liebe, Liebespech also, das klebt mir noch immer an den Fersen. KackMist! Diese Annahme des Awards wird also vorerst die erste und letzte sein zu der ich ein Post erstellt habe, auch wenn ich mir sicher bin dass es mir große Freude bereiten wird. 

Also Los geht’s, denn ich will mal wieder nicht so sein:

Für die weiteren Blogger, welche nominiert werden, sind hier zunächst also die Regeln:

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  7. Keine Rücknominierung bitte.

Und hier meine Antworten zu den Fragen von Uwe an ihre “Liebsten”:

  1. Was war der Konkrete Anlass zur Eröffnung deines Blogs? 

Blog schreibe ich nun schon seit knapp 10 Jahren. Es waren drei. Den ersten löschte ich, nicht ohne ihn zu sichern. Den zweiten, der existiert noch immer, jedoch inaktiv. Sie begleiteten mich durch meine schwierigsten Phasen. Der erste enstand durch meinen kaputten und ziemlich gestörten Seelenfrieden, sagen wir während und nach der Trennungsphase meiner Eltern. Auch wenn ich mittlerweile ein erwachsenes Kind war, die Trennung der Eltern, die steckt man nicht so einfach weg. Die nicht. Besonders nicht, wenn die Kinder selber hinter die Affäre gekommen sind. Die heile Kinderwelt, die so heile nicht war, denn von Scheidung war schon immer die Rede. Seit du denken kannst. Sowas alles musst du erst einmal begreifen können. Kapieren wieso. Und warum. Während dieser schweren Phase erschien ein Mann auf der Bildfläche. War für mich da. Er war der Einzigste der fragte, wie es mir geht. Das Verliebtsein wuchs einseitig. Eine schlimme Zeit, die mich ein Lebenlang begleiten wird. Verlust, im Doppelpack. Schmerzhaft, selbstzerstörend, elendig. Das Schreiben hat mir sehr geholfen. 

2. Welches Ziel verfolgst du mit deinem Blog?

Ähm. Nur ein einziges. Seelenfrieden. Kaputt gehen wir Menschen irgendwann sowieso. Aber doch bitte nicht durch zu vieler schlimmer Gedanken, welche, die du nicht zu bändigen weißt. Durch den Blog kannst du sie wenigstens aus deinem Hirn verbannen. Und vielleicht finden sich Leute darin wieder, die sich dann denken: „Oh mei, du armes, kleines, schrecklich zierliches Ding. Dir geht´s ja echt wie mir. Du sprichst mir jetzt einfach aus der Seele.“

3. Welchen Stellenwert nimmt dein Blog im täglichen Leben bei dir ein?

Mein Blog ist mein Leben. Das Schreiben an sich.

4. Hast Du Erfahrungen damit, wie man wirklich das findet, was einen erfüllt, also das wo man wirklich mit Leib und Seele dabei ist?

Ähm, also ich kann jetzt nur von mir ausgehen. Also so, wie es eben bei mir war. In der schwierigen Zeit die ich durchlebte, habe ich viel nachgedacht. Jeder hat solche Päckchen, die er zu tragen hat, jeder macht sie durch im Leben, die schwierigen Zeiten, die für den Moment ausweglos scheinen, und in dieser Zeit merkst du dann ganz einfach, was dich stärkt. Das was dich stärker macht, hält dich am Leben. Du spürst Leidenschaft. Suche nicht danach, sondern lass dich finden, und das geschieht meist von ganz allein. (Klingt ja fast wie ein elendiges Liebeszitat. Da bin ich raus.) Vertrau auf dich.

5. Wie sehr interessiert dich, wer tatsächlich hinter einem Blog steckt, dem du folgst und wie stillst du ggf deine Neugierde?

Mich interessiert schon sehr, wer tatsächlich hinter dem Blog steckt. Allerdings ist es nicht immer möglich dies herauszufinden. Werde ich doch mal von Neugier übermannt, dann werde ich mit Nachrichten spamen. lach. Nein, aber freundliche Nachrichten mit einem respektvollen Umgang, in denen man seine Neugier stillen kann, sind durchaus eine Möglichkeit.

6. Siehst du die Welt in Farbe oder eher in schwarz-weiß?

Ähm. Das kommt mir irgendwie ein wenig bekannt vor. Erst vor kurzem habe ich dieses Thema in meinem Blog angeschnitten, nur der Ansatz war etwas anders. Hmpf! Kann man die Frage irgendwie auslassen? Geht das?

Also Gut. Ich bin für schwarz-weiß. Aber wenn die schwarzen Wolken vorüberziehen und noch einen letzten Schwung an kühlen Regentropfen fallen lassen, dann wird es wieder heller, fast schon weiß, während sich zeitgleich die Sonnenstrahlen vorsichtig und zaghaft zeigen. Dann nämlich erscheint ein Regenbogen. Kunterbunt. In Farbe. Rießengroß. Und traumhaft schön. Und da irgendwo ganz am anderen Ende. Da steht ein funkelnder Topf voll Gold. Und den schnappst du dir.

7. Was gehört für dich zu einem guten Tag?

Mich selber mit meinen eigenen Gedanken zu berühren. Und diese zu Papier zu bringen.

8. Welche Eigenschaften magst du besonders an Menschen, die dir sehr nahe stehen?

  • Offenheit

  • Humor

  • Freundlichkeit

  • Hilfsbereitschaft

  • Herzenswärme

9. Welchen Einfluss haben/hatten, deiner Meinung nach, deine Großeltern auf deine bisherige Entwicklung?

Ähm. Dank meiner Oma, beispielsweise, ist aus dem viel zu kleinen, schüchternen und zierlichen Wesen eine willenstarke Frau geworden, die zumindest eines als ihre Stärke nennen kann. So schnell gibst du nicht auf. Nicht wenn du dir sicher bist, dass du das schaffen kannst. Denn geschafft hast du bisher vieles. Zweifel der Anderen, die hast du beiseite geschoben, weggeschubst und zerstört, woraus du deine Kraft geschöpft hast. Auch wenn du noch immer deine Ängste mit dir rumschleppst. Denn die wird dir die Oma nun nicht mehr nehmen können, wo sie doch nun nur noch vom Himmel her über dich wachen kann. Wo sie einfach nur dein bestes will.

Tränen bahnen sich ihren Weg.

10. Nimmst du deine Gefühle ernst und handelst dann entsprechend oder versuchst du die Gefühle zu verdrängen oder durch neue zu ersetzen, weil manche Gefühle „falsch“ oder unerwünscht sind?

Zu Beginn versuche ich zu verdrängen, die Gefühle, da ich von ihnen oftmals zu sehr, zu doll überfordert bin. Es sind einfach zu viele. Doch in der Regel werde ich übermannt. Von den Gefühlen, den Schlechten. Verdammte Bastarde. Das ist dann das Warnsignal, das mir sagt: „Notbremse ziehen!“ Dann handle ich natürlich so, dass es mir wieder besser geht, und die Gefühle wieder positiver werden. Das Bauchgefühl liegt in der Regel immer richtig. Da stellt sich mir eine Frage auf: Wenn es den Verstand gibt und das Bauchgefühl.. Was ist dann mit dem Herzen!? Soll man nicht grundsätzlich nur auf sein Herz hören!?

ICH NOMINIERE:

andre37komma5

moteens

MONAKUEHLEWIND

Belkor

SAGARS-PHOTO-ART

kunograph.de

KRITZELBUCH

Vom Mensch sein und Werden

Gescheuchten Igel

HERZENSWERT

So viele tolle Blogs. Ich liebe sie alle!

Hier sind meine Fragen an Euch:

  1. Welche Fotografie (von euch oder jemand anderem) hat euch bisher am meisten berührt und warum?
  2. Was ist eure größte Leidenschaft und warum?
  3. Wenn ihr die Chance hättet etwas in eurem Leben anders zu machen, was wäre das?
  4. Welches ist euer Lieblingsbuch und was hat euch daran am meisten gefesselt?
  5. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärst du gern?
  6. Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod, an etwas was danach kommt? Wie erklärt ihr euch den Prozess nach dem Sterben?
  7. Was bedeutet für euch das große Glück?
  8. Wie verhelft ihr euch selber aus einem schlechten Tag, der einhergeht mit negativen Gefühlen, und einer Kette an Unglücks-Hiobsbotschaften? Oder seid ihr prinzipiell positiv gestimmt?
  9. Was mögt ihr besonders am Schreiben und mitteilen? (Fotos/Texte)
  10. Was war euer schlimmster Traum, den ihr je hattet?
  11. Ihr habt nur noch einen Tag zu leben. Was tut ihr?
  12. Lebt ihr in der Vergangenheit, oder aber im Hier und jetzt?

© Netti

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20 Gedanken zu “Liebster Award. Ausnahmefall!

  1. christina.d

    Liebe Netti,
    vielen Dank für Deine Nominierung! Freut mich sehr. 🙂
    Als (Wieder-)Neu-Bloggerin ein guter Anlass, mich tiefer in die Materie zu begeben und mit den Funktionen von WordPress vertrauter zu machen. 🙂
    Liebe Grüße
    Christina

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  2. ach,süße … wenn es für dich OK ist … mache ich auch für dich einen eintrag in dem ich versuchen werde deine sehr interessanten fragen mit halbwegs nachvollziehbaren antworten zu versehen …

    könnte allerdings etwas dauern … der held ist im stress … also bitte nicht böse sein …

    Gefällt 1 Person

  3. Eieiei, erstmal herzlichen Dank für die Nominierung. Die Antworten hab ich bereits fertig, der Beitrag kommt nächste Woche… Aber eine andere Sache ist mir viel wichtiger. Deine Antworten… Es ist schon krass wie zwei Blogs (Menschen) zueinander finden. Ich lese Deine Texte und fühle mich total angesprochen. Manchmal aus meiner Sicht, manchmal aus der Sicht von anderen über mich. Verdammt, ich glaube wir könnten uns stundenlang unterhalten… Vor allem über die echt tiefen Themen… Dein Beitrag hinterlässt mich ein bisschen sprachlos…

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    1. Vielen, vielen Dank. Wieder jagst du mir eine Gänsehaut über den Rücken. Mit deinen Worten. Dem, was du sagst! Ich freu mich, berühren zu können, dir das Gefühl zu geben nicht alleine zu sein. Denn das bis du nicht. Und genau das möchte ich übermitteln. Irgendwie bin ich mir fast zu sicher, dass wir uns prächtig verstehen würden.😉 Sprachlosigkeit ist gut, wenn sie positiv einhergeht. Ich freue mich schon sehr auf deinen Beitrag und die Antworten die Folgen.. Alles, alles Liebe!💐

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      1. was glaubst wie lange ich gesessen bin ^^!!!! außerdem hast du auch gegen die regeln verstoßen^^! da steht 11 fragen^^!,du hast 12 gemacht,also darf ich auch ^.^ , also hophop =P !

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      2. Hm also ich glaub da muss ich passen. Einmal Award reicht mir fürs Erste, obwohl’s echt sehr spaßig war. Vielleicht später nochmal. Aber es hat halt wirklich was von den Kettenbriefen und ich möchte einfach nicht, dass es in Stress ausartet. 😔 (Weil war schon sehr sehr anstrengend) Denn das ist nun wirklich nicht Sinn und Zweck eines Blogs. 😕 Trotzdem dir einen herzlichsten Dank für deinen Beitrag und die Beantwortung der Fragen. Sehr ehrlich, liebevoll und authentisch. Schön geschrieben. Ich habe viel gelacht. 😊😂 Du schreibst witzig. 👍🏻schönen Abend dir.

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  4. Pingback: Chancen | Gescheuchten Igel

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