Der Sinn hinter dem Leben..

..ist wahrscheinlich nur der, dass man nicht ewig dem Sinn hinterherjagd, weil man sich das Leben sonst zerdenkt. Man denkt sich alles kaputt, macht sich verrückt und sieht nicht das, was eigentlich schon vor der Nase liegt. Man denkt, ohne im Jetzt zu leben, weil man nur die Zukunft fokussiert, darüber nachdenkt wo man stehen will. Man verbringt all die Jahre immer nur mit denken. Denken, denken, denken. Nach dem großen Sinn. Wir alle werden sterben. Früher oder später. Wahrscheinlich eher früher, als später. Wir alle werden uns Widerfinden im Altersheim, neben den anderen Alten, ob geistig fit oder umwandert. Uns allen wird der Sabber vom Mund tropfen und auf dem Boden aufplätschern. Nicht jeder hat jemanden an seiner Seite. Nicht jeder hat Familie, die sich kümmert, Familie die dann den Sabber vom Boden, vom Kinn aufwischt. Nicht jeder hat Frau oder Mann, Kinder, und Enkel. Dann nämlich ist man wieder allein. Dann fragt dich keiner, ob das, was du fokussiert hast, auch eingetreten ist. Dann bist du nur auf dich allein gestellt. Was bringt dir in dem Moment „der Sinn des Lebens“, wenn es schon morgen vorbei sein kann!? Das ist es, was uns allen bewusst sein sollte. Und bis dahin, bis es soweit ist, leb´ einfach, im Hier und Jetzt. Lebe deinen Traum!


Zum Schluss wurde mir die Ehre zuteil, einmal mehr ein paar Fragen im Zuge des Liebsten Awards beantworten zu dürfen. Nominiert hat mich der liebe  BelkOr . Ich folge ihm erst seit einer kurzen Zeit, aber seine Fotos sind immer wieder erfrischend.

Die Regeln kennt ja inzwischen sicher jeder schon. Ich werde dieses Mal auf weitere Nominierungen verzichten, die Fragen aber sehr gern beantworten…

1. Lieber nichts Sehen oder nichts Hören können? (Natürlich mit Begründung!)

Beides ziemlich mistig. Blind bin ich generell fast schon, aber wenn dir das Gehör noch wegfällt, also komplett, dann ist das glaube ich echt gruselig. Einmal bin ich auf einer Seite des Ohrs taub aufgewacht. Das war nicht spaßig. Und ich hätte schreien können. Beim Ohren spülen hab ich geheult wie ein Kleinkind. (Im Alter von „damals“ 26 Jahren) Und bin mit den Füßen herumgetrampelt, währenddessen. Weils eklig ist. Zum Schluss aber befreiend, wie wenn du nicht kacken darfst, und dann endlich darfst du. So ist das in etwa. Also die Antwort auf die Frage: Lieber nicht sehen können.

2. Verurteilst du andere Menschen nach ihrem Aussehen? (Auch wenn es nur minimal ist)? (Und keine 0815 Antworten!)

Was sind denn in der Hinsicht 0815 Antworten? lach. Ich veruteile andere Menschen nicht nach dem Äußeren. Jeder darf sein was und wie er möchte. Solange sie mir nichts tun, mich nicht angreifen, egal in welcher Form, ist mir das relativ. Wir leben in einem freien Land. Zumindestens dachte ich das immer bisher.

3. Wenn du die Chance erhältst, einen Helm aufzusetzen, der dich in eine Virtuelle Welt bringt, die jedoch 1:1 identisch ist mit der realen Welt (sprich: alles so wie du es in deinem echten Leben hast, nur in einer virtuellen Welt),würdest du in dieser virtuellen Welt Dinge machen, die du in der realen Welt nicht tun würdest? Wenn ja -was und warum?

Eine sehr, sehr lange Frage, und kompliziert zu verstehen im ersten Ansatz (mein Verständnis für das logische Denken, ist nicht ganz so ausgeprägt, wie bei den Normalsterblichen. lach.) Dennoch versuche ich die Frage möglichst korrekt zu beantworten. Eine Welt, welche zwar virtuell ist, sich aber 1:1 mit der realen Welt gleicht.., kann diese dann noch virtuell sein oder ist sie dann schon real? Gruseliger Ansatz. Aber wäre dies tatsächlich möglich, würde ich die Sterbehilfe einführen komplett und in allen Teilen der Welt, jeder darf sie dann nutzen, die Sterbehilfe. Aber vielleicht gibt es in dieser Welt gar kein Sterben. Was gibt es denn in dieser Welt? Also gut, dann ähm, also dann würde ich Geld abschaffen. Damit es keine Neider gibt, man dürfte also arbeiten was man möchte. Weil die Leidenschaft dahinter steht, und nicht der Zwang unbedingt Geld verdienen zu müssen, damit du dir Fressen kaufen kannst, weil du sonst nämlich einfach mal verreckst.

4. Würdest du töten, um dein eigenes Leben zu schützen?

Ja und Nein. Wäre mein Leben in Gefahr, beispielsweise wegen eines blöden Killers, Verbrechers, Junkies, Vergewaltigers oder was auch immer, dann ja. Ich denke das würde jeder machen, der reine Selbstschutz. Allerdings würde ich es vorziehen, vielleicht erstmal zu verletzen. Körperlich. Wenn ich das überhaupt hinbekommen würde, bei meiner Körpergröße. Man muss ja nicht immer gleich töten. Das kann man gegebenenfalls später immer noch. Für meine Familie gilt das Selbe. (Andere töten/verletzen um ihr Leben zu schützen.) Bei Gefahr.

5. Glaubst du an Karma? Bzw. Was ist Karma für dich?

Diese Frage beschäftigt mich auch des öfteren, besonders in der letzten Zeit. Karma ist für mich etwas, was auf dich zurückfällt, wenn du Böses oder Gutes tust. Wenn ich es bildlich beschreiben müsste würde ich sagen es ist sowas wie Pech und Gold, nur dass das Karma nicht sichtbar ist. Es zeigt sich dann anhand deines Lebensweges. Hast du gutes Karma gesammelt, dann passieren dir gute Dinge, weil du gut zu dir warst, in deinem Leben, und zu Anderen, besonders das. Warst du schlecht zu den Anderen, dann wird man schlecht zu dir sein. Gleiches, zieht gleiches an. Das ist leider so, auch wenn ich es oft nicht wahrhaben will. Aber irgendwie, muss ich mittlerweile feststellen, hat das was von diesen sinnlosen „Kettenmails“, weil´s dann immer mehr nach sich zieht, wenn man nicht die Kurve kriegt. Genau wie bei dem Fotografen, von dem ich berichtete. Der mit dem scheiß Fahrrad. Das nenn´ ich Karma. Schlechtes Karma.

Fahrrad, welches geschrottet wurde, weil er irgendwie nicht gleich ehrlich war.

Fahrrad, mit Platten, weil er unbedingt küssen musste. Er, der Fotograf.

Wahrscheinlich habe auch ich zu Hauf an schlechtem Karma gesammelt, denn sonst wäre ich ihm wohl niemals nicht begegnet. Ihm den Fotografen!

6. Wenn du dein Leben verfilmen lassen würdest, wie wäre der Titel, und welches Genre würde mit diesem Film eingehen?

Ach du scheiße, das kann nicht dein Ernst sein!? Dieser Film wäre eine Katastrophe für die ganze Menschheit. Aber wahrscheinlich hieße er: „WachstumsBeschleunigungsGehetz.“

Drama eines dysfunktionalen Lebens, mit viel schwarzem Humor.

7. Würdest du einen packt mit dem Teufel eingehen, der beinhaltet das du 1 Milionen Euro bekommst, du jedoch mit erreichen des 75. Lebensjahr automatisch stirbst?

Natürlich. Unbedingt!!! Wer will schon 75 Jahre alt werden? Konfettiiii!!

8. Macht Geld glücklich?

Vielleicht macht Geld nicht unbedingt glücklich, (dieses Thema griff ich auch schon in meinem Blog auf, hier gern noch mal zum Nachlesen: .. Sinnlosigkeiten des Lebens) aber es erleichtert zumindest ungemein. Also einfach ein bisschen von dem haben, was andere zu viel haben.

9. Verurteilst du Menschen, weil sie anders denken? Wenn ja, warum?

So lange man mich nicht mit meiner Meinung angreift, und diese gegen mich verwendet, dann nicht. Dann verurteile ich niemanden. Meinungsfreiheit. Jeder darf Sagen und vor allem Denken was er möchte, und jeder sollte das aktzeptieren.

10. Bist du der Meinung, dass eine Regierung sinnvoll ist? Wenn ja warum? Bzw. was würdest du ändern?

Das ist Politik stimmts? Da hab ich immer geschlafen. Weils mir einfach immer zu hoch war. Und ändern, ändern tut sich ja doch nie was, egal wen man wählt. Wahrscheinlich wird sowieso alles getürkt, die Meinungen und Stimmen. Keine Ahnung. Echt nicht. Geändert werden müsste mal so einiges, und zwar von Grund auf. Das was hier gerade abgeht, ist absolut nicht mehr feierlich. Zumindest so viel kann ich sagen.

11. Wenn du einen Fehler in deiner Vergangenheit ändern könntest, welcher wäre das? (Abgesehen davon, dass du den Lauf deiner Geschichte komplett dadurch änderst), oder würdest du alles so lassen wie es ist?

Ich würde in der Schule weniger schlafen und schnarchen, mich mehr auf den Hosenboden setzen, damit mir schon vorher bessere Wege offenstehen würden. Um dann Ziele, Träume und Wünsche anders, vorallem besser zu fokussieren. Tellertaxi ist nun wirklich das undankbarste überhaupt.

© Netti

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18 Gedanken zu “Der Sinn hinter dem Leben..

  1. seufz … ich habe glatt vergessen … wem ich noch die antworten schuldig bin … für so eine nominierung …

    die mail mit der benachrichtigung ist versehentlich gelöscht … und nun steh ich da …

    das hat man davon … wenn man ein versprechen nicht direkt einlöst … obwohl man das kurzzeit- gedächtnis einer eintagsfliege hat …

    irgendwer ist jetzt sauer auf mich …

    peinlich sowas … echt peinlich … 😳

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      1. also war es tatsächlich von dir???

        puhhh … wenn du mir die fragen nochmal schicken würdest … komme ich meinem versprechen selbstverständlich nach …

        du kannst mir gern eins reinwürgen … unter dem eintrag den ich grad extra zu dem thema verfasst habe …

        MEA CULPA … 😳

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  2. „..ist wahrscheinlich nur der, dass man nicht ewig dem Sinn hinterherjagd, weil man sich das Leben sonst zerdenkt.“.. Ein wirklich interessanter Ansatz über den man nachdenken kön..ähm.. den man.. diesen Gedanken habe ich als Vollzeitnachdenker bisher noch nicht aufgegriffen, danke dafür 🙂
    Deine Antworten sind echt klasse, interessant und lustig und sympathisch und einfach sehr ehrlich 🙂
    LG Jim

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    1. Lieben Dank für deine tollen Worte. Das rührt mich wirklich sehr! Das mit dem Zerdenken ist tatsächlich so. Bin ja selber keinen Schmutz besser, aber ein Grund mehr es herauszuschreien, die Anderen, all die Anderen gewarnt sind. Es besser zu machen. 😉 Hab einen schönen Tag. Und vielen Dank. 😊💐

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