Der, der du bist, bist du.

Es ist spannend immer wieder neu zu entdecken, wer wir wirklich sind, in uns reinzuhorchen, zu denken, zu fühlen, und demnach auch so zu handeln. Erst durch dein Denken weißt du wer du bist, durch dein Handeln verfestigst du dein Sein. Und dein Fühlen verrät, was du bist. Und Warum. Ob du bleiben möchtest, der du bist oder nicht, und etwas änderst. Doch egal, wie du dich entscheidest. Egal, was du sein möchtest. Sei einfach du selbst. Und bleibe es auch.


Zum Schluss wurde mir die Ehre zuteil, einmal mehr ein paar Fragen im Zuge des Liebsten Awards beantworten zu dürfen. Nominiert hat mich die liebe christina d.  Ich folge ihr erst seit einer kurzen Zeit, aber ihre Texte sind sehr gefühlvoll und regen zum Nachdenken an, was ich sehr, sehr mag.

Die Regeln kennt ja inzwischen sicher jeder schon. Ich werde wieder auf weitere Nominierungen verzichten, die Fragen aber sehr gern beantworten…

1. Eine leere Seite, ein weißes Blatt Papier vor dir. Was stellst du damit an?

Worte, Zeilen, Verse, Gedichte. Ganz eindeutig.

Doch…

Wenn mir mal keine Worte einfallen wollen, die das weiße Blatt Papier zieren, sind es wohl Striche, Formen, Muster, Skizzen, welche meiner Fantasie, dem Kopf entspringen.

2. Was treibt dich an, was aktiviert deine Lebenskraft?

Das Wort in Schrift, und auch die Sprache an sich, denn sonst gäbe es die Bücher nicht. Was mich antreibt ist das Ziel, was mir vor Augen liegt. Die Natur und alle meine Liebsten um mich herum, ohne die ich längst nicht wäre, was ich heute bin. Vielen Dank dafür.

3. Tee oder Kaffee, Hund oder Katze, Meer oder Berge…-muss man sich wirklich entscheiden? Was sagst du dazu?

Leider besteht das Leben nun einmal aus Entscheidungen. Immer. Entweder oder. Man kann nicht alles haben im Leben, auch wenn das vieles manchmal erleichtern würde.

4. Welches Wetter magst du am liebsten und warum?

Sonne, Strand und Mee(h)r! Ganz klar: Den Sommer. Was wohl daran liegt, dass ich ein geborenes Sommerkind bin. Wasser, mein Element. Sonne mein Anker. Wärme meine Kraft.

5. Vergänglichkeit, was bedeutet sie für dich und wie gehst du mit ihr um?

„Leider ist alles im Leben vergänglich“, und das ist es wohl. Da müssen wir alle durch. Immer und immer wieder im Leben muss man diese Erfahrung durchleben. Manchmal schwieriger anzunehmen, als gedacht. Nicht immer eine einfache Angelegenheit, aber was ist das schon, heutzutage!? Ich persönlich setze mich gerade intensiv mit dem Thema auseinander, versuche zu verstehen, und einen Umgang zu finden, der das Leben, was noch bevorsteht etwas weniger traurig macht. Ein restliches Leben zu führen, ohne dass man zugrunde geht, an dem Lauf der Dinge.

6. Was bedeutet schreiben für dich?

Schreiben ist mein Leben. Etwas worin ich mich gefühlt ausdrücken kann. Sowohl mit Herz, als auch Verstand. Ich bin dankbar für meine Sprache, ohne die es das Schreiben gar nicht erst gäbe. Eine tolle Erfindung. Lach.

7. Dein erster Blogeintrag- was waren Deine Gefühle und Erwartungen?

Mein erster Eintrag- in etwa 7 Jahre her, eine schwierige Zeit, mit schwierigen Themen. Durchwachsene Gefühle. Trauer, Verlust, Einsamkeit. Erwartungen hatte ich keine, wobei ich damals nur noch Hoffen konnte, darauf, Verstanden zu werden, wenn auch nur von meinen damals treuesten Lesern, welche mir immer eine wahnsinns Kraft gaben, wofür ich noch heute sehr, sehr dankbar bin.

8. Glaubst du an ein Schicksal?

Mittlerweile nicht mehr, nein.

9. Welchen Einfluss hat Kunst auf dein Leben?

Kunst spielt eine sehr große Rolle, denn ohne die Kunst kann man sich nicht frei entfalten. In jedem von uns steckt ein Künstler, egal in welcher Hinsicht. Es ist eine Kunst zu überleben, in einer Welt, wo so viel Schmerz und Leid herrscht. Eine Kunst zu Sein, und das noch mit Liebe und Leidenschaft, egal was. Eine Kunst niemals nicht aufzugeben. Dich und die Anderen.

10. Gibt es ein Buch/einen Text, der dein Leben beeinflusst hat und den du gerne weiterempfehlen würdest? Wenn ja welches/welcher?

Frances Hodgson Burnett

„Der geheime Garten“

Ein Klassiker, welchen ich leider erst viel zu spät zur Hand nahm. Dennoch bin ich gerührt von der unglaublichen Liebenswürdigkeit dieses Buches, erstaunt über so viel Leben, und entzückt über so eine tolle Botschaft, etwas was heutzutage viel zu selten übermittelt wird. Kinder sollten mehr solcher Bücher lesen, schon in jungen Jahren, generell mehr Bücher in die Hand nehmen, als Smartphones. Ich bereue, dieses Buch noch nicht sehr viel früher gelesen zu haben, denn die Botschaft dahinter ist keine andere als: Niemals aufzugeben, sich selbst und Andere, an das Gute zu glauben, darauf zu hoffen, und all das Schöne zu sehen. Trotz dass im Leben Wachsen und Vergehen existiert, immer eine positive Lebenseinstellung zu haben. Wunderschön. Berührend. Echt.

11. Wenn du für einen Tag eine Tarnkappe hättest, die dich unsichtbar macht, was würdest du tun?

Waaaah. Das ist ja spannend. Was für eine tolle Vorstellung. Da weiß ich ja gar nicht wo ich anfangen würde. Zuallererst würde ich wohl zu ihm, den Fotografen schleichen und schauen wie so ein Tag ausschaut, für ihn und generell für ihn, als Mann. Ich würde Menschen die jemals arschig zu mir waren einen Besuch abstatten und gruselige Dinge tun, damit sie sich einkackern vor Angst, denn sie können mich ja nicht sehen hahaa. Und ich würde Leben retten, oder zumindest die Vorstufe davon, also gute Dinge tun, welche die ich mich in echt vielleicht nicht trauen würde, eben weil ich sichtbar bin. Und gehemmt. Sozusagen wäre ich ein Geist, ein Guter. Und würde schauen, wie es ist, als solcher zu existieren.

© Netti

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6 Gedanken zu “Der, der du bist, bist du.

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