Alles was bleibt ist die Nacht.

Manchmal verstreichen Sekunden, Minuten, Stunden. Aus Stunden werden Tage, Wochen, Monate. Eigentlich immer. Aber manchmal ist es so, dass das nebenbei geschieht, du bemerkst es nicht, nimmst nur die Nacht wahr, die zu deinem Tag wird, weil die Nacht deine Freizeit ist. Dann kannst du endlich wieder mal kurz atmen, mal wieder empfinden, den Moment von Freizeit der sich im Schlaf definiert. Du wolltest nie nur funktionieren müssen. Aber manchmal lebst du um zu arbeiten. Dabei möchtest du gern arbeiten um zu leben. Arbeiten aus Liebe zu dem was man tut. Der nächste Schritt wäre einfach mal zu sagen was man denkt: „Fickt euch! Macht doch euren Scheiß alleine!“, während du die Sachen packst und durch die Tür gehst, welche du von aussen schließt, ohne sie jemals wieder durchschreiten zu müssen.

Manchmal wärst du gern ein bisschen weniger nett, du wärst gern mutig und stark, von Innen wie Außen.

Aber nein. Du bist ein Vielleichtchen, denn vielleicht ändert sich das ja in Kürze und du hast bald mal wieder ein bisschen mehr vom Leben.

©Netti

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20 Gedanken zu “Alles was bleibt ist die Nacht.

    1. Immer wieder gern. Mich freut es wenn ich mit dem was ich da so von mir gebe vielleicht manchmal doch Leute erreichen kann, so dass sie die Worte mitempfinden und so zum Nachdenken angeregt werden. Und vielleicht steckt in diesem Text für jeden von euch da draußen ein klitzekleines Stückchen Wahrheit. Lieben Dank Nina. Für dein treues Lesen und Kommentieren, deine Begeisterung und die Freude. Das bedeutet Glück für mich. 🙂

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      1. Soooo gern liebe Netti!! Auch wenn ich nicht immer die Schnellste im Kommentieren bin und selbst aus div. Gründen nur noch wenig blogge… ich les deine Beiträge immer wieder aufs Neue gerne und schmunzel nicht selten darüber, wenn ich mich in deinen Texten wieder mal wiederfinde 🙂

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  1. Genau so bin ich auch. Ein Vielleichtchen – cooles Wort! Oftmals habe ich das Gefühl, das die Arbeit eine Art Teufelskreis ist. Man fängt an, damit man Geld verdient, damit man sich ein Leben aufbauen kann. Und genau das ist es, was Viele nach einiger Zeit einfach zu vergessen scheinen. Für die wird die Arbeit zum Leben und in dem Leben ist wenig Platz für Freizeit und andere Menschen.

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    1. Richtig. Aber manchmal kann man gar nichts dafür dass die Arbeit zum Leben wird, da wird man einfach reingesteckt in diese Art vom Leben und nur selten kommt man da „so schnell“ wieder raus, schließlich ist es das Geld was wir zum Leben benötigen, eben durch die Arbeit. Teufelskreis.. Wie recht du hast…

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  2. Du bist kein „Vieleichtchen“. Du bist mutig…[hier könnte Ihr Text stehene].
    In meinen Augen: Mutig, individuel, querdenker, kreativ, eloquent….
    Sei doch einfach mal 10 sek. mutig. Bring deine Unterlagen – up-to-date, bewirb dich doch einfach! Was soll dir passiern ? Was hält dich!

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