Haariges Biest.

Du bist entspannt und locker und liegst in deinem Bett. Deine Atmung geht langsam, einatmen, ausatmen. Du schläfst, obwohl du wach bist, du hast die Augen auf, aber Dunkelheit hüllt dich in eine sanfte Wattewolke, weich und soso flauschig! Plötzlich siehst du sie. Sie kriecht auf dich zu. Ein großes, ach du scheiße, viel zu großes, haariges Etwas auf 8 Beinen glotzt dich aus 8 schielenden Glubschaugen an. Du zögerst keine Sekunde, schreist lauthals los, wirfst die schwere Bettdecke von dir und springst auf. Licht an! Schaudernd schaust du in die Ecke wo das Monster eben noch hockte und langsam auf dich zukrabbelte, doch da ist nichts. Du atmest. Zehnmal ein und aus und nochmal. Kalter Schweiß tritt dir aus sämtlichen Poren, bis du dich wieder in die Nähe des Bettes traust. Mit einer schnellen Bewegung kramst du alles weg wodrunter es sein könnte, aber da ist kein Glubschauge. Du schaust in Winkel und Ecken, Glubschi wartet doch nur auf den richtigen Moment, aber nein. Nichts. Keine Spinne. Kein Glubschauge. Nur dein kleiner blauer Kuscheltier Hundi, den man nicht mal als Hundi erkennt. Eher als Glubschi, denn seine schwarzen Augen blicken dich treudoof an. „Guck nicht so! Die war grad noch hier!“, nölst du in Hundis Richtung. Aber eigentlich war es nur ein Traum mit offenen Augen. Ekelhaft! 


©Netti

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14 Gedanken zu “Haariges Biest.

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