Tiefpunkt. 42/365

Gerade bin ich wieder so viel am Weinen wie in meiner fast schlimmsten Phase. Die Arbeit setzt mich unter Druck, weil ich einmal krank bin. Und ich schaffe es nicht diesbezüglich eine scheiss egal Einstellung zu erlangen. Es geht mir nahe, wenn ich merke, dass man über mich redet. Wenn über irgendwen geredet wird. Einen Kollegen, Anderen. Ich werde in den Dienstplan eingetragen, obwohl ich krank geschrieben bin. Die Beine. Nachweislich. Kein Schnupfen. Also habe ich die Abteilungsleiterin darauf hingewiesen. Bis wann die Krankmeldung geht. Ich erhielt dann eine Nachricht wie folgt. Ich hoffe ja dass es dir bis dahin wieder besser geht. Die Kollegen die frei haben können alle nicht. Ansonsten wird eben dein Mittwoch Frei gestrichen. Augenzwinker.

Mir ist überhaupt nicht nach Zwinkern, sondern zusätzlich schlecht über diese Art von nicht vorhandener Menschlichkeit. Hat sie nicht dafür Sorge zu tragen, die Mitarbeiter zu motivieren? Zusammenzuhalten? Im Betrieb zu halten? Stattdessen bin ich demotiviert bis in die kleinste Faser. Mir ist wieder dauerübel und alles in mir sträubt sich, zur Arbeit zu gehen. Aber ich muss. Ich brauche das Geld. Mein Vertrag läuft bald aus. Habe nicht vor mich verlängern zu lassen. Nun brauche ich dringend einen neuen Job, ansonsten muss ich noch dort bleiben.

Es gibt nur ein Problem. Ich kann nichts.

Also schleppe ich mich, nachdem meine Beine wieder okay sind, weiterhin zur Arbeit.

6 Gedanken zu “Tiefpunkt. 42/365

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