Gedankenkreisel

Traurig bin ich. Jetzt gerade. Und bekomme Panik wenn ich nur daran denke dass meiner Familie etwas zustoßen könnte. Oder sie gehen müssen, weil sie älter werden und weil es das Leben so vorgibt. Ich nehme mir täglich vor zu wachsen, stark zu werden. Weniger zu grübeln. Meine Ängste weniger präsent sein zu lassen. Doch dann ist da die Einsamkeit…und an Tagen wie heute einfach schrecklich quälend. Dann stelle ich alles in Frage was ich mache und liebe. Und möchte mich von allem Besitz lösen. Weil mir plötzlich alles zu viel ist und wird. Und.. Um Vertrauen zu bekommen und Glaube. Ich kann Bücher lesen so viel ich möchte… es im Alltag umzusetzen.. schwierig für mich. Habe angefangen zu meditieren und Yoga zu machen. Und doch fühlt sich alles so schwer an. In dem einen Moment ist es gut, und im anderen Moment werde ich plötzlich überwältigt von meinen Gefühlen und von Traurigkeit und ich kann es einfach nicht deuten. Gerade möchte ich einfach gern in den Arm genommen werden. Aber da ist keiner. Trotzdem sind die Tränen jetzt irgendwie gut. Und das Schreiben hier, auch wenn gerade nichts so läuft wie es sollte.

13 Gedanken zu “Gedankenkreisel

      1. Genauer: während des Lesens.

        Wenn ich z. B. in einem Buch von Jon Kabat-Zinn lese, dann verschwinden meine Ängste, zumindest teilweise.
        Habe ich das Buch länger weggelegt, dann kommen sie wieder…

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    1. Mal so mal so geht es ihr. Grundsätzlich gut. Wenn da nur nicht immer diese schlimmen Ängste wären die Bauchkrämpfe und Übelkeit mit sich ziehen. Dir wünsche ich ein frohes vor allem gesundes neues Jahr ✨ Hoffe du hattest einen schönen Silvesterabend? Liebe Grüße

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  1. ich bin trotz allem froh von dir zu lesen. habe öfter an dich gedacht in den letzten wochen und wie es dir wohl geht. ich glaube, in diesen prozessphasen gibt es immer nur die regel: ein schritt nach dem anderen. wenn es so dunkel ist und man das gefühl hat, dass es nie mehr hell wird, wurde ich meist überrollt von der vorstellung, was alles passieren müsste, damit es sich nicht mehr SO anfühlt. darum: immer nur kleine schritte machen, kleine ziele setzen und eines nach dem anderen. wenn du dir vorgenommen hast zu meditieren, verbuche es als erfolg, wenn du es gemacht hast. die gefühle kommen und gehen, beeinflussen kannst du nur das, was du tust, nicht das, was du fühlst. ich hoffe, das macht ein bisschen sinn für dich…

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    1. Danke meine liebe. 1000 Dank. ❤️Dafür dass du noch immer da bist, mir mit deinen Worten soviel Zuspruch besser: Beistand gibst. Es rührt mich jedes Mal zu Tränen. Dabei bin ich ein so nachlässiger Mensch nehme mir vor dir zu schreiben, und bekomme es einfach nicht gebacken. Es tut mir so leid. Ich gelobe Besserung. Und du hast so recht. Kleine Schritte über die ich fast immer schreckhaft stolpere vor lauter Eile und Hast. Liebe Paleica, liebe Christina. Von Herzen wünsche ich dir ein ganz wundervolles glückliches vor allem gesundes neues Jahr 2020. 😘 Hattest du einen schönen Silvesterabend? Ich meld mich in den nächsten Tagen ausführlich bei dir. Und danke! Danke danke danke. Fühl dich gedrückt,
      Netti

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      1. Ach netti. Ich weiß ja dass du das nicht deswegen tust weil es dir egal ist. Das ist schon ok. Ich bin immer froh wenn ich von dir ein Lebenszeichen höre. Denke oft an dich! <3

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