GefühlsKauderwelsch und Depressionen

Momentan geh ich nicht mehr reglemäßig zu meiner Psychologin, wir wollen es ausschleichen lassen. Es geht mir besser eigentlich. Doch eigentlich tut es das nicht. Was das Wort meines Erachtens eigentlich bedeutet, habe ich vor einer langen Zeit hier im Blog in einem Beitrag mal aufgeführt. Es gibt gute Phasen und schlechte Phasen. Sie wechseln recht häufig, doch in letzter Zeit (seit vllt. 4 Wochen andauernd, es war ein schleichender Prozess) überwiegen die schlechten. „Du bist nicht was du denkst“, höre ich gerade, ohne dafür Werbung machen zu wollen. Das unterstreiche ich und ich finde das auch alles richtig und lehrreich und interessant und echt… krass. Doch da gibt es ein Problem mit der Angst. Sie scheint mich zu lähmen. Ich habe wieder fiese Gedanken. Ich hasse mich. Fühle mich nicht gebraucht. Nicht gewertschätzt, teilweise ignoriert. Ich weiß dass dieses Gefühl nur von der Angst kommt, und die Angst ist nicht real. Sie existiert nur in meinem Kopf und ich finde das auch alles richtig und wichtig aber mein Selbstbewusstsein hat so komplett gelitten, ich kämpfe. Mit mir. Manchmal gegen mich selbst. Und ich bin müde. So müde. Mir fehlt das Vertrauen in die Menschen, fühle mich verletzt von Menschen die ich liebe. Warum tut man sich gegenseitig weh, obwohl man sich liebt? Ich misstraue, und bin panisch und ängstlich. Heimlich, trage alles mit mir herum, denn mit wem drüber sprechen? Wer will denn über so ernste Themen sprechen ohne selbst mit runter gezogen zu werden? Ich treffe kaum noch Leute, weil ich nichts zu erzählen weiß. Weil da nichts kluges ist was ich von mir geben kann. Und vor allem um mich zu schützen. Es macht mir Angst wie die Welt sich entwickelt. Dass da so oft nur noch Betrug ist, Lüge und Verletzung, egal mit wem man spricht. Ist es falsch an die Liebe zu glauben, an die echte? Mich macht das krank, diese fucking kranke Welt.

2 Gedanken zu “GefühlsKauderwelsch und Depressionen

  1. Ich habe „es gefällt mir“ gedrückt, obwohl es mir gar nicht gefällt. Mir gefällt nicht, wenn jemand leidet. Und das tun Sie. Es könnten jetzt irgendwelche Standardsprüche folgen, aber ich lasse es lieber. Ich kann Ihnen jedoch, aus eigener Erfahrung, sagen, dass egal, wie schwer mir es im Leben ging, im Nachhinein hat sich immer herausgestellt, dass es genau so richtig und gut war. Irgendwie hat sich „gelohnt“ zu leiden. Ich habe vielleicht nur das Glück, nicht daran kaputt gegangen zu sein. Sorry vorab, im Aufmuntern bin ich ein richtiger „Banause“ 😉

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