Die kleine Rotzpiepm und ihre magische Welt..

©Netti

Recht hat er, der liebe Belkor: Da hat sich die kleine Rotzpiepm mal ganz kurz aufgeregt. Nicht so sehr über die Nominierung für den Liebster Award (an dieser Stelle dank ich dir recht herzlich!), sondern über die Fragen, welche diese Nominierung mit sich bringen, ein wenig unsinnig ausgedacht, aber Belkor, nichts desto trotz: hier die Antworten, von weiteren Nominierungen  sehe ich allerdings ab, (zu sehr kettenbriefstilistisch) aber das kennt man ja bereits… Und los, auf in den Kampf, mit- wem sonst- Voldemort, natürlich!

 

 

(1.) Clash ofse Bösewichte :D! –   Darth Vader – Joker (Aus der Christopher Nolan Reihe) – Carnage – Lord Voldemort und Sauron haben sich nich mehr lieb (!!) und beginnen einen Kampf bis auf den Tot. Wer geht als Sieger heraus? Anmerkung: Das ist eine dieser typischen Belkor Fragen. :D!

Diese Frage ist leicht! Und ich weiß sogar eine Antwort drauf! Voldemort! Den fand ich cool. Auch wenn der böööse war, aber irgendwie hatte der was. Ihm sei es gegönnt. Darth Vader…Neeeee, nich so. Höchstens noch Joker. Auch cool, aber nein, ich bleibe dabei: „Der dessen Name nicht genannt werden darf!“ hehe.


(2.)Welcher Film hat eurer Meinung nach eine Fortsetzung verdient? – bzw. von welchem Film erhofft ihr das ein neuer Teil gedreht wird?

„Now you see me!“ Dieser Film ist einfach mein Lieblingsfilm! Ich liebe ihn einfach. Megaspannend, actionreich, magisch, alles in allem: sensationell. Und HUH! Es wird sogar eine Fortsetzung geben (und hey! Sogar mit Potter, wie kuhl!) nur: wann kommt die nochmal raus? Weiß das wer?


(3.) Wenn ihr die Chance hättet in einem Film eine Hauptrolle zu ergattern, wie würde diese aussehen? (Genre -Handlung)

Die Frage ist seltsam. Wie kommt man denn auf sowas, bitte? Aber guuuut, Hauptrolle, wahrscheinlich irgendwas märchenhaftes. Á la Snowwhite and the huntsman (oder den Nachfolger) Dann wäre ich die böse Hexe, (voll gut in dem Film!) Snowwhite ist mir zu brav, obwohl die (in dem Film die Kristen Stewart) zumindest in der Rolle auch sehr sehr cool ist. Wenn was anderes dann gerne was Actionreiches, am besten unter Wasser, und mit tauchen, mit Haien und sowas. Das fetzt mir.


(4.) Welchen Film würdet ihr am Liebsten verbannen, so dass er niemals das Tageslicht erblickt hätte? – Also ein Film aus eurer Sicht, der so derartig unnötig war/ist.

Twilight!!!!!! Bitte von vorne an, also alle Teile. Hab nur die erste halbe Std. mal gesehen vom ersten Teil (wenn überhaupt) und ich bin eingeschlafen. Hab sogar den kompletten Film verpennt. So öde war der! Ich kann mit Vampiren nichts anfangen. Kristen Steward mag ich zwar, aber der Film gehört einfach nur verboten.


(5.) Mal an die Buch lesenden: Gibt es eine Buchverfilmung die euch besser gefallen hat als das Buch selbst ?

Eine knifflige Frage, (und sogar sehr schön)… da muss ich kurz überlegen…….. ich lese sehr viel, aber fern schauen eher weniger. In der Regel meide ich es Bücher zu lesen, wenn ich den Film schon kenn, oder Filme zu sehen, wenn ich das Buch schon kenne. (Ausnahme: Harry Potter und der Junge im gestreiften Pyjama, da jedoch war beides grandios. Sowohl Buch als auch Film) Bleibt also nur noch „Die unendliche Geschichte.“ Hiervon kenne ich  den Film. (1. Teil!) Der war gut, richtig gut, hat mich über meine Kindheit hinweg begleitet. Allerdings fand ich die anderen Teile filmisch nicht so toll, eher schlecht. (Vielleicht weil der süße Atreju [Noah Hathaway] dann einfach ausgetauscht wurde!?) Und nun (Jahrhunderte später [hehe]) musste ich einfach mal das Buch dazu lesen und wissen wie es geschrieben war. Es fiel mir nicht leicht und ich tat mich schwer, sehr, sehr schwer. Geschrieben zwar ganz gut, aber ich hatte keinerlei eigene Vorstellungskraft mehr, hatte immer nur den süßen Noah, also Atreju vor meinen Augen, wenn ich die Geschichte im Buch verfolgte… Hab das Buch nicht ganz bis zu Ende geschafft, es wurde dann (wie auch irgendwann im Film) irgendwie ein wenig too much von allem. Schade eigentlich. Also kann ich die Frage sozusagen nur „so halb“ (Achtung! Wortspiel!) beantworten: Der erste Teil der unendlichen Geschichte hat mir besser gefallen als das Buch. Gilt das auch!?


(6.) Wenn ihr eines der Elemente beherrschen könntet ,welches wäre das und was würdet ihr damit tun ?

Ähem.. Elemente wie Feuer und Luft und so? Puh also hmmm… Ich bin für Wasser. Die, die es nicht anders verdient haben können baden gehen in meinem WasserElement (jämmerlich ersaufen) und ich tauch ein bisschen in meinem schönen, kristallklaren Nass herum und seh mir die schönen bunten Fischis an. Die Fischis, Belkor! Nicht die Wasserleichen! Augenroll! Die Frage ist unheimlich. Ich würd sie gern streichen. Darf ich? Ouh, ist ja schon beantwortet. Blöd.

 

(7.) Wenn ihr einen Film schaut, der gar nicht mal so schlecht ist, das Ende wird jedoch eurer Meinung nach total verhauen – denkt ihr euch dann für euch selbst ein eigenes Ende aus – oder seit ihr nur enttäuscht/traurig das es so gekommen ist,wie es gekommen ist. Falls ihr euch ein Alternatives Ende schon mal ausgesucht habt- bei welchem Film passierte das zuletzt bei euch ?

Puh, hier muss ich passen, ich schau nicht so viele Filme, und wenn ich mal einen schau, dann sind die nur gut oder nur schlecht (wie z.B. Twilight:seeehr schlecht) dann schlaf ich entweder ein (und träume was tolles), oder ich mach den TV aus und lese lieber ein Buch. Aber bei Büchern geht mir das manchmal so, mit den Enden. (Zuletzt denk ich bei: Norbert Nobody. Tolles Buch. Auch ein sehr tolles Ende! Eigentlich. Aber irgendwie war es doof. Das war nicht wirklich ein Ende.. nur so halb(!) Und da bleibt nicht viel übrig als die Geschichte weiter zu spinnen. Ich denk´ das Buch könnte dir auch gefallen..)


(8.) Gibt es einen Schauspieler/Schauspielerin die ihr auf Teufel komm raus überhaupt nicht ausstehen könnt?

Mh, mal überlegen. Männlich? Weiblich? Beides? Deutsch oder Amerikanisch etc!? Egal? Also männlich mag ich Robert Pattinson nicht. Gar nicht. Keine Ahnung obs am Twilight Film liegt, ich kann ihn einfach nicht sehen. (Vielleicht bin ich auch einfach nur Twilight geprägt.) Weiblich mag ich die Mischa Barton nicht. Die ist mir irgendwie zu glatt, zu geleckt, so auch in ihrer schauspielerischen Leistung. Bei ihr fehlt mir so der Pepp, das gewisse Etwas, die Extravaganz. Ich seh sie nicht so gern.


(9.) Und dann auch gleich die andere Richtung: Gibt es einen Schauspieler/Schauspielerin an dem/der ihr euch nicht satt sehen könnt?

Awwww also da gibt es schon ein paar mehr. Welche(n) nehm ich denn da jetzt… also… männlich…: Jesse Eisenberg, ein grandioser Schauspieler und weiblich: Emily Blunt. Die mag ich sehr. Besonders in ihrer Rolle mit „Ron Weasley“. (Ganz schön potterlastisch hier, hä!?) höm. 


(10.) Gibt es ein Franchise wo ihr den Hype darum überhaupt nicht nachvollziehen könnt?

Ähem. Geht auch doppelt gemoppelt!? Twilight! Und fifty shades of grey. (Auch wenn ich bei letzterem und eigentlich auch ersterem weder Film noch Buch so richtig kenne) Ersteres nur die ersten 20min vom Film, letzteres nur die ersten vier Seiten vom Buch.



War irgendwie lustig. Danke Belkor. Die Rotzpiepm (das bin ich) hatte schon auch ein bissal wie Spaß beim Beantworten.



Fragen vs. Antworten: Momente des Seins.

©by a friend

Lang ist´s her und doch…..

Vielen Dank an Lockenchaos für die Nominierung, der ich hiermit gerne nachkomme.
Die Liebster-Awards erinnern mich nach wie vor etwas an diese ewigen „Kettenmails“ und „Kettenbriefe“ die damals in der Schule herumgereicht wurden. Die waren immer ein hin und her. Da die Awards jedoch in einem ganz anderen Kontext stehen, möchte ich die Nominierung annehmen und die Fragen dazu sehr gern beantworten. Man kann sich somit ein Stück weit selber reflektieren und begibt sich auf eine kleine Reise. Sie führt einen an viele Orte, bis hin zu unergründeten Gedanken und wünschenswerten Momenten.

Momente, welche ich sehr gern mit euch teilen werde, denn ohne euch würde dieser Blog nicht existieren. An dieser Stelle ein herzlichstes: Dankeschön!

Ich werde allerdings niemanden nominieren, was man mir hoffentlich nicht verübelt..

Und hier meine Antworten zu den Fragen:

 

  1. Was ist das erste, was du je geschrieben hast? Also nicht dein Name oder ein Schulaufsatz, sondern dein erster eigener Text.

Schade, ich hätte jetzt gern von meinem allerersten Schulaufsatz berichtet, den gibt es sogar noch. Es ist lustig in vergangenen Zeiten zu schwelgen. Augenzwinker!

Der erste tatsächliche Text, auch als solcher wahrnehmbar (neben Blogbeiträgen aus früheren Blogs) war ein Gedicht. Eine Art Liebesgedicht, an einen Mann, dem ich in gewisser Weise mein Herz schenkte und mein Gedicht, was wohl sehr peinlich war, denn ich hörte nie wieder was von ihm, und sah ihn auch nicht mehr. Das Leben kann manchmal echt grausam sein.

 

2. Gibt es ein Tabuthema für dich, über das du niemals schreiben würdest?

Sex: Ausführlichen und detailierten Sex. Etwas darüber lesen? Gern mal mit. Es selber schreiben, bis ins noch so kleinste Detail? Niemals. Das ist ein Thema, dass man selber lebt, und empfindet, und bis in die Haarwurzel spürt, etwas dass ich nur teilen möchte mit demjenigen, der es auch empfindet. Eben weil der Akt mit demjenigen zusammen vollzogen wird. Gemeinsam. Und alles andere als einsam.

 

3. Die BRAVO möchte eine Foto-Love-Story mit dir machen. Was wäre die Handlung?

Yeah! Bravo-Fotolovestory. Die Handlung würde sich wahrscheinlich unter Wasser abspielen. Wasser, mein Element. Gern auf Hawaaii. Mit Taucherausrüstung, oder ohne, egal, hauptsache unter Wasser. Da ist alles leicht. Bunt. Und voller Leben. Jeglicher Stress weicht von einem ab. Das Bild in meinem inneren Auge zeigt einen Action Trip mit weißen Haien, für Action bin ich immer zu haben, und der Love-story-Held, ja, der Held, der würde mich dann retten, denn Haie sind ja soso böööse und greifen an, doch der Held, der beschützt mich und am Ende, ja am Ende sind wir am Strandufer und lassen uns fallen, aufregend! Zwischen dem noch heißen Sand, welcher von den Strahlen der Sonne erhitzt wird, folgt die zweite Aufregung, es fallen die letzten Hüllen und hier ist der Schnitt. Denn den Moment, den lebe dann nur ich. Und der Held.

 

4. Musik machen oder Musik hören?

Komische Frage, wie ich finde, kann man nicht erst Musik hören, wenn jemand sie macht!? Okay, ich nehme an ich muss mich jetzt hier und an dieser Stelle entscheiden, wie so oft im Leben und ich sage: Musik machen fetzt schon, wenn man es kann. Schlagzeug“spiel ich ab und an mal“ falsch, Schlagzeug probier ich hier und da mal zu spielen, man kann Anspannungen, Wut, Frust und Ärger über die Musik raus lassen. 

Trotzdem: Musik hören. Es macht glücklich, befreit und erleichtert. Und vorallem kann man wunderbar dazu tanzen und mitsingen, und das auch wenn man es nicht kann. Dazu kommt mir gerade wieder mein Eintrag in den Sinn, welchen ich kürzlich erstellte, da ging es auch um die Musik, und ein Lächeln, welches nun wieder meine Lippen erreicht. Danke durch die Frage an den Moment der kurzen Erinnerung.

 

5. Welche Serie sollte deiner Meinung nach wieder aus dem Seriengrab auferstehen?

Ocean Girl! (Allerdings war die 1. Staffel die beste! Da ging es noch mehr um den Ozean und den coolen Charley und es wurden die Aliens noch nicht so sehr thematisiert. Augenroll.)

 

6. Was bricht dir das Herz?

  • Todesfälle von Menschen, welche im Herzen fest verankert sind.
  • Unerwiderte Liebe
  • Wenn Menschen die man zu würdigen wusste aus dem Leben für immer verschwinden. Es ist das Für immer was einen angreifbar macht und verletzen lässt. Also mich. Aus der Verletzung zerspringt das Herz in tausend Stücke.

 

-> Ab hier folgt der Nachtrag, diese Frage habe ich ausversehen ausgelassen..:

7. Wenn du nur noch eine Sache auf der Welt essen dürfest, was wäre das?

Zählt Liebe auch darunter? Ich möchte mich gern nur noch von Liebe ernähren. Zählt nicht? Gemein.

Dann Kaninchen. (Mit Rotkohl und Klößen. Und Sauce!!)

 

8. Wer oder was löst in dir das Gefühl aus, mit Konfetti schmeißen und vor lauter Glück die Arme weit ausbreiten zu wollen?

Erwiderte Liebe, aber auch Momente in denen sich alles richtig anfühlt. Weil ich weiß es wird gut werden. Und wenn es dann tastächlich gut wird, gut ist, dann fühl ich mich einem Vogel gleich, welcher die Flügel schwingt, und einfach abhebt.

 

9. Wo hast du mehr Spaß: Club oder Kneipe?

Kneipe, wenn sie gesittet und weniger laut ist. In Clubs ist es in der Regel immer zu laut. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

10. Der Mensch hat ja unliebsame Pflichten. Heute ist dein Glückstag! Du darfst eine davon für immer abgeben. Welche ist es und warum?

Die Pflicht nach einem Todesfall entscheiden zu müssen wie ein Mensch, dessen letzter Wille nicht vermerkt wurde, bestattet wird. Es ist gestört in so einer Situation darüber nachdenken zu müssen. Das müsste irgendwie alles einheitlich geregelt sein, schon vorher, für alle gleich.

 

11. Der Doktor klingelt an deiner Türe und lädt dich in die Tardis ein (Jaaaa, sie ist von innen viel größer als von außen). Wohin würdet ihr in der Zeit reisen?

Welcher Doktor!? Und wo ist der Prinz..?

Jah ouhkey.. ich reise ins Mittelalter, mit dem „Doktor“. Burgen sind soso cool! Besonders die düsteren, mystischen. Viele Wendeltreppen, Keller, Verliese, lange Irr-Gänge, Turmspitzen welche sich in die Höhe strecken. Auch die Gewänder der Frauen wahnsinnig spannend, es würde mich reizen mal in solch ein Kleid zu schlüpfen und einfach zu schauen, wie es wohl so war, das Leben in ebendieser Zeit. War es möglicher Weise weniger kompliziert? Weniger bürokratisch? Gewiss eine aufregende Zeitreise..

 

©Netti

 

 

 

Der, der du bist, bist du.

Es ist spannend immer wieder neu zu entdecken, wer wir wirklich sind, in uns reinzuhorchen, zu denken, zu fühlen, und demnach auch so zu handeln. Erst durch dein Denken weißt du wer du bist, durch dein Handeln verfestigst du dein Sein. Und dein Fühlen verrät, was du bist. Und Warum. Ob du bleiben möchtest, der du bist oder nicht, und etwas änderst. Doch egal, wie du dich entscheidest. Egal, was du sein möchtest. Sei einfach du selbst. Und bleibe es auch.


Zum Schluss wurde mir die Ehre zuteil, einmal mehr ein paar Fragen im Zuge des Liebsten Awards beantworten zu dürfen. Nominiert hat mich die liebe christina d.  Ich folge ihr erst seit einer kurzen Zeit, aber ihre Texte sind sehr gefühlvoll und regen zum Nachdenken an, was ich sehr, sehr mag.

Die Regeln kennt ja inzwischen sicher jeder schon. Ich werde wieder auf weitere Nominierungen verzichten, die Fragen aber sehr gern beantworten…

1. Eine leere Seite, ein weißes Blatt Papier vor dir. Was stellst du damit an?

Worte, Zeilen, Verse, Gedichte. Ganz eindeutig.

Doch…

Wenn mir mal keine Worte einfallen wollen, die das weiße Blatt Papier zieren, sind es wohl Striche, Formen, Muster, Skizzen, welche meiner Fantasie, dem Kopf entspringen.

2. Was treibt dich an, was aktiviert deine Lebenskraft?

Das Wort in Schrift, und auch die Sprache an sich, denn sonst gäbe es die Bücher nicht. Was mich antreibt ist das Ziel, was mir vor Augen liegt. Die Natur und alle meine Liebsten um mich herum, ohne die ich längst nicht wäre, was ich heute bin. Vielen Dank dafür.

3. Tee oder Kaffee, Hund oder Katze, Meer oder Berge…-muss man sich wirklich entscheiden? Was sagst du dazu?

Leider besteht das Leben nun einmal aus Entscheidungen. Immer. Entweder oder. Man kann nicht alles haben im Leben, auch wenn das vieles manchmal erleichtern würde.

4. Welches Wetter magst du am liebsten und warum?

Sonne, Strand und Mee(h)r! Ganz klar: Den Sommer. Was wohl daran liegt, dass ich ein geborenes Sommerkind bin. Wasser, mein Element. Sonne mein Anker. Wärme meine Kraft.

5. Vergänglichkeit, was bedeutet sie für dich und wie gehst du mit ihr um?

„Leider ist alles im Leben vergänglich“, und das ist es wohl. Da müssen wir alle durch. Immer und immer wieder im Leben muss man diese Erfahrung durchleben. Manchmal schwieriger anzunehmen, als gedacht. Nicht immer eine einfache Angelegenheit, aber was ist das schon, heutzutage!? Ich persönlich setze mich gerade intensiv mit dem Thema auseinander, versuche zu verstehen, und einen Umgang zu finden, der das Leben, was noch bevorsteht etwas weniger traurig macht. Ein restliches Leben zu führen, ohne dass man zugrunde geht, an dem Lauf der Dinge.

6. Was bedeutet schreiben für dich?

Schreiben ist mein Leben. Etwas worin ich mich gefühlt ausdrücken kann. Sowohl mit Herz, als auch Verstand. Ich bin dankbar für meine Sprache, ohne die es das Schreiben gar nicht erst gäbe. Eine tolle Erfindung. Lach.

7. Dein erster Blogeintrag- was waren Deine Gefühle und Erwartungen?

Mein erster Eintrag- in etwa 7 Jahre her, eine schwierige Zeit, mit schwierigen Themen. Durchwachsene Gefühle. Trauer, Verlust, Einsamkeit. Erwartungen hatte ich keine, wobei ich damals nur noch Hoffen konnte, darauf, Verstanden zu werden, wenn auch nur von meinen damals treuesten Lesern, welche mir immer eine wahnsinns Kraft gaben, wofür ich noch heute sehr, sehr dankbar bin.

8. Glaubst du an ein Schicksal?

Mittlerweile nicht mehr, nein.

9. Welchen Einfluss hat Kunst auf dein Leben?

Kunst spielt eine sehr große Rolle, denn ohne die Kunst kann man sich nicht frei entfalten. In jedem von uns steckt ein Künstler, egal in welcher Hinsicht. Es ist eine Kunst zu überleben, in einer Welt, wo so viel Schmerz und Leid herrscht. Eine Kunst zu Sein, und das noch mit Liebe und Leidenschaft, egal was. Eine Kunst niemals nicht aufzugeben. Dich und die Anderen.

10. Gibt es ein Buch/einen Text, der dein Leben beeinflusst hat und den du gerne weiterempfehlen würdest? Wenn ja welches/welcher?

Frances Hodgson Burnett

„Der geheime Garten“

Ein Klassiker, welchen ich leider erst viel zu spät zur Hand nahm. Dennoch bin ich gerührt von der unglaublichen Liebenswürdigkeit dieses Buches, erstaunt über so viel Leben, und entzückt über so eine tolle Botschaft, etwas was heutzutage viel zu selten übermittelt wird. Kinder sollten mehr solcher Bücher lesen, schon in jungen Jahren, generell mehr Bücher in die Hand nehmen, als Smartphones. Ich bereue, dieses Buch noch nicht sehr viel früher gelesen zu haben, denn die Botschaft dahinter ist keine andere als: Niemals aufzugeben, sich selbst und Andere, an das Gute zu glauben, darauf zu hoffen, und all das Schöne zu sehen. Trotz dass im Leben Wachsen und Vergehen existiert, immer eine positive Lebenseinstellung zu haben. Wunderschön. Berührend. Echt.

11. Wenn du für einen Tag eine Tarnkappe hättest, die dich unsichtbar macht, was würdest du tun?

Waaaah. Das ist ja spannend. Was für eine tolle Vorstellung. Da weiß ich ja gar nicht wo ich anfangen würde. Zuallererst würde ich wohl zu ihm, den Fotografen schleichen und schauen wie so ein Tag ausschaut, für ihn und generell für ihn, als Mann. Ich würde Menschen die jemals arschig zu mir waren einen Besuch abstatten und gruselige Dinge tun, damit sie sich einkackern vor Angst, denn sie können mich ja nicht sehen hahaa. Und ich würde Leben retten, oder zumindest die Vorstufe davon, also gute Dinge tun, welche die ich mich in echt vielleicht nicht trauen würde, eben weil ich sichtbar bin. Und gehemmt. Sozusagen wäre ich ein Geist, ein Guter. Und würde schauen, wie es ist, als solcher zu existieren.

© Netti

Der Sinn hinter dem Leben..

..ist wahrscheinlich nur der, dass man nicht ewig dem Sinn hinterherjagd, weil man sich das Leben sonst zerdenkt. Man denkt sich alles kaputt, macht sich verrückt und sieht nicht das, was eigentlich schon vor der Nase liegt. Man denkt, ohne im Jetzt zu leben, weil man nur die Zukunft fokussiert, darüber nachdenkt wo man stehen will. Man verbringt all die Jahre immer nur mit denken. Denken, denken, denken. Nach dem großen Sinn. Wir alle werden sterben. Früher oder später. Wahrscheinlich eher früher, als später. Wir alle werden uns Widerfinden im Altersheim, neben den anderen Alten, ob geistig fit oder umwandert. Uns allen wird der Sabber vom Mund tropfen und auf dem Boden aufplätschern. Nicht jeder hat jemanden an seiner Seite. Nicht jeder hat Familie, die sich kümmert, Familie die dann den Sabber vom Boden, vom Kinn aufwischt. Nicht jeder hat Frau oder Mann, Kinder, und Enkel. Dann nämlich ist man wieder allein. Dann fragt dich keiner, ob das, was du fokussiert hast, auch eingetreten ist. Dann bist du nur auf dich allein gestellt. Was bringt dir in dem Moment „der Sinn des Lebens“, wenn es schon morgen vorbei sein kann!? Das ist es, was uns allen bewusst sein sollte. Und bis dahin, bis es soweit ist, leb´ einfach, im Hier und Jetzt. Lebe deinen Traum!


Zum Schluss wurde mir die Ehre zuteil, einmal mehr ein paar Fragen im Zuge des Liebsten Awards beantworten zu dürfen. Nominiert hat mich der liebe  BelkOr . Ich folge ihm erst seit einer kurzen Zeit, aber seine Fotos sind immer wieder erfrischend.

Die Regeln kennt ja inzwischen sicher jeder schon. Ich werde dieses Mal auf weitere Nominierungen verzichten, die Fragen aber sehr gern beantworten…

1. Lieber nichts Sehen oder nichts Hören können? (Natürlich mit Begründung!)

Beides ziemlich mistig. Blind bin ich generell fast schon, aber wenn dir das Gehör noch wegfällt, also komplett, dann ist das glaube ich echt gruselig. Einmal bin ich auf einer Seite des Ohrs taub aufgewacht. Das war nicht spaßig. Und ich hätte schreien können. Beim Ohren spülen hab ich geheult wie ein Kleinkind. (Im Alter von „damals“ 26 Jahren) Und bin mit den Füßen herumgetrampelt, währenddessen. Weils eklig ist. Zum Schluss aber befreiend, wie wenn du nicht kacken darfst, und dann endlich darfst du. So ist das in etwa. Also die Antwort auf die Frage: Lieber nicht sehen können.

2. Verurteilst du andere Menschen nach ihrem Aussehen? (Auch wenn es nur minimal ist)? (Und keine 0815 Antworten!)

Was sind denn in der Hinsicht 0815 Antworten? lach. Ich veruteile andere Menschen nicht nach dem Äußeren. Jeder darf sein was und wie er möchte. Solange sie mir nichts tun, mich nicht angreifen, egal in welcher Form, ist mir das relativ. Wir leben in einem freien Land. Zumindestens dachte ich das immer bisher.

3. Wenn du die Chance erhältst, einen Helm aufzusetzen, der dich in eine Virtuelle Welt bringt, die jedoch 1:1 identisch ist mit der realen Welt (sprich: alles so wie du es in deinem echten Leben hast, nur in einer virtuellen Welt),würdest du in dieser virtuellen Welt Dinge machen, die du in der realen Welt nicht tun würdest? Wenn ja -was und warum?

Eine sehr, sehr lange Frage, und kompliziert zu verstehen im ersten Ansatz (mein Verständnis für das logische Denken, ist nicht ganz so ausgeprägt, wie bei den Normalsterblichen. lach.) Dennoch versuche ich die Frage möglichst korrekt zu beantworten. Eine Welt, welche zwar virtuell ist, sich aber 1:1 mit der realen Welt gleicht.., kann diese dann noch virtuell sein oder ist sie dann schon real? Gruseliger Ansatz. Aber wäre dies tatsächlich möglich, würde ich die Sterbehilfe einführen komplett und in allen Teilen der Welt, jeder darf sie dann nutzen, die Sterbehilfe. Aber vielleicht gibt es in dieser Welt gar kein Sterben. Was gibt es denn in dieser Welt? Also gut, dann ähm, also dann würde ich Geld abschaffen. Damit es keine Neider gibt, man dürfte also arbeiten was man möchte. Weil die Leidenschaft dahinter steht, und nicht der Zwang unbedingt Geld verdienen zu müssen, damit du dir Fressen kaufen kannst, weil du sonst nämlich einfach mal verreckst.

4. Würdest du töten, um dein eigenes Leben zu schützen?

Ja und Nein. Wäre mein Leben in Gefahr, beispielsweise wegen eines blöden Killers, Verbrechers, Junkies, Vergewaltigers oder was auch immer, dann ja. Ich denke das würde jeder machen, der reine Selbstschutz. Allerdings würde ich es vorziehen, vielleicht erstmal zu verletzen. Körperlich. Wenn ich das überhaupt hinbekommen würde, bei meiner Körpergröße. Man muss ja nicht immer gleich töten. Das kann man gegebenenfalls später immer noch. Für meine Familie gilt das Selbe. (Andere töten/verletzen um ihr Leben zu schützen.) Bei Gefahr.

5. Glaubst du an Karma? Bzw. Was ist Karma für dich?

Diese Frage beschäftigt mich auch des öfteren, besonders in der letzten Zeit. Karma ist für mich etwas, was auf dich zurückfällt, wenn du Böses oder Gutes tust. Wenn ich es bildlich beschreiben müsste würde ich sagen es ist sowas wie Pech und Gold, nur dass das Karma nicht sichtbar ist. Es zeigt sich dann anhand deines Lebensweges. Hast du gutes Karma gesammelt, dann passieren dir gute Dinge, weil du gut zu dir warst, in deinem Leben, und zu Anderen, besonders das. Warst du schlecht zu den Anderen, dann wird man schlecht zu dir sein. Gleiches, zieht gleiches an. Das ist leider so, auch wenn ich es oft nicht wahrhaben will. Aber irgendwie, muss ich mittlerweile feststellen, hat das was von diesen sinnlosen „Kettenmails“, weil´s dann immer mehr nach sich zieht, wenn man nicht die Kurve kriegt. Genau wie bei dem Fotografen, von dem ich berichtete. Der mit dem scheiß Fahrrad. Das nenn´ ich Karma. Schlechtes Karma.

Fahrrad, welches geschrottet wurde, weil er irgendwie nicht gleich ehrlich war.

Fahrrad, mit Platten, weil er unbedingt küssen musste. Er, der Fotograf.

Wahrscheinlich habe auch ich zu Hauf an schlechtem Karma gesammelt, denn sonst wäre ich ihm wohl niemals nicht begegnet. Ihm den Fotografen!

6. Wenn du dein Leben verfilmen lassen würdest, wie wäre der Titel, und welches Genre würde mit diesem Film eingehen?

Ach du scheiße, das kann nicht dein Ernst sein!? Dieser Film wäre eine Katastrophe für die ganze Menschheit. Aber wahrscheinlich hieße er: „WachstumsBeschleunigungsGehetz.“

Drama eines dysfunktionalen Lebens, mit viel schwarzem Humor.

7. Würdest du einen packt mit dem Teufel eingehen, der beinhaltet das du 1 Milionen Euro bekommst, du jedoch mit erreichen des 75. Lebensjahr automatisch stirbst?

Natürlich. Unbedingt!!! Wer will schon 75 Jahre alt werden? Konfettiiii!!

8. Macht Geld glücklich?

Vielleicht macht Geld nicht unbedingt glücklich, (dieses Thema griff ich auch schon in meinem Blog auf, hier gern noch mal zum Nachlesen: .. Sinnlosigkeiten des Lebens) aber es erleichtert zumindest ungemein. Also einfach ein bisschen von dem haben, was andere zu viel haben.

9. Verurteilst du Menschen, weil sie anders denken? Wenn ja, warum?

So lange man mich nicht mit meiner Meinung angreift, und diese gegen mich verwendet, dann nicht. Dann verurteile ich niemanden. Meinungsfreiheit. Jeder darf Sagen und vor allem Denken was er möchte, und jeder sollte das aktzeptieren.

10. Bist du der Meinung, dass eine Regierung sinnvoll ist? Wenn ja warum? Bzw. was würdest du ändern?

Das ist Politik stimmts? Da hab ich immer geschlafen. Weils mir einfach immer zu hoch war. Und ändern, ändern tut sich ja doch nie was, egal wen man wählt. Wahrscheinlich wird sowieso alles getürkt, die Meinungen und Stimmen. Keine Ahnung. Echt nicht. Geändert werden müsste mal so einiges, und zwar von Grund auf. Das was hier gerade abgeht, ist absolut nicht mehr feierlich. Zumindest so viel kann ich sagen.

11. Wenn du einen Fehler in deiner Vergangenheit ändern könntest, welcher wäre das? (Abgesehen davon, dass du den Lauf deiner Geschichte komplett dadurch änderst), oder würdest du alles so lassen wie es ist?

Ich würde in der Schule weniger schlafen und schnarchen, mich mehr auf den Hosenboden setzen, damit mir schon vorher bessere Wege offenstehen würden. Um dann Ziele, Träume und Wünsche anders, vorallem besser zu fokussieren. Tellertaxi ist nun wirklich das undankbarste überhaupt.

© Netti