Manchmal sind Worte zu viel des Guten.

>>Hey komm’, das wird wieder. Dein Papa ist jetzt bestimmt im Himmel. Schaut von oben herab. Da wächst die Zeit drüber, und irgendwann da hört es dann auch einfach auf weh zu tun, weißte. Und der Fotograf, der Doofie, der ist n Doofie, aber der meldet sich schon. Ganz bestimmt!<<

Schnauze!

>>Weißt du. Du bist immer so negativ, in deinem Denken. Du musst einfach mal: think positive!<<

Halt die Fresse!!


Jaja, wer kennt sie nicht, diese elendigen Positiv-Denker!? Und doch können sie keine Gedanken lesen, denn da ist manchmal noch mehr negativ. Dennoch ist es wahnsinnig komisch. Das Gespräch zwischen den Zeilen und der Wortwitz dahinter. 


©Netti

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13 Gedanken zu “Manchmal sind Worte zu viel des Guten.

  1. Das lustige ist ja: mich selbst betreffend bin ich der Optimist schlecht hin…“Wird schon alles wieder“ und auch allgemein bin ich eher optimistisch, aber sobald eine Freundin richtig Probleme mit nem Kerl hat bin ich immer eher pessimist und sag sowas wie „Vergiss den Idioten, der ist es nicht wert! War eh scheiße“ 😀

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  2. Ich hasse es, wenn diese ganzen Optimisten immer ankommen mit alles wird gut. Mag ja sein, und wenn man das mal sagt, is das auch ok, aber wenn alle Nas lang jemand damit anfängt, ist das schrecklich und macht alles noch schlimmer. Manchmal will man in einem Moment gar nicht, dass alles gut wird.

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  3. kaempferkind

    Ironie des Schicksals… trotz etwas anderer Geschichte, viele Gemeinsamkeiten. Meine Bekannten können mittlerweile nicht mehr verstehen, warum ich auch nur noch einen Gedanken an ihn verschwende…. ganz einfach: Die kennen IHN nicht, deren Herz hat er nicht berührt, aber meins, und mir ist er es allemal wert- der Gedanke an ihn, …. sch…eiße wird einfach unendlich lange weh tun…. ist so! Dennoch – oder gerade deshalb: VIEL KRAFT!!

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  4. Manchmal ist es besser, dass der Andere mit dir fühlt anstatt alles gut zu reden. Ich denke, dass wir zu „alles wird gut“ tendieren, wenn wir selbst nicht weiter wissen. Dann versuchen wir den Anderen zu „beruhigen“, obwohl das meistens eher als oberflächlich abgetan wird… Naja, fühl die umarmt! :*

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  5. kaempferkind

    moteens und schnuppismama kann ich nur zustimmen. Mag tatsächlich so sein das ein „alles wird gut“ nur die Unsicherheit überspielt, oder auch einfach nur Ausdruck von Hilflosigkeit ist. „Schmerz“ wird irgendwann weniger, beziehungsweise er verändert sich… aber eine Narbe bleibt.. und mit der lernt man vielleicht irgendwann zu leben,,,,, Nein, Zeit heilt nicht alle Wunden! — oder vielleicht doch – die Frage ist dann aber: was ist „Zeit“???
    vielleicht wird man sich irgendwann selbst „über“ in seinem Jammertal, …… dann kann ein langwieriger Heilungsprozess vielleicht beginnen….
    Aber solche unnötigen Sprüche bewirken maximal das Gegenteil von heilen… die nerven einfach…. und veranlassen, das man sich noch schlechte fühlt…

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