Augenblicklich.

>>Können wir…, ich meine.. 

Kannst du.. das irgendwie vergessen? Bitte?<<

Dunkelbraune Augen schauen dich an. Bittend. Flehend fast schon. Du weist wovon er spricht. Du weist was er meint. Er spricht von seiner Äußerung des Nichtwissens ob das du und er zu einem wir werden kann. Nichtpassend, unpassend. Verschieden. Zu verschieden. Schon jetzt? Begreifen konntest du das nicht.

>>Echt jetzt!?<<, hättest du am Liebsten gebrüllt.

>>Dein scheiß Ernst!?<<, in sein Gesicht geschrien.

Stattdessen sprachst du von Chillin. Druck nehmend. Laufen lassend. Aufgeben? Bevor es beginnen konnte!? Vergiss es!

„Ja. Ja, ich will.“

(Sie dürfen die Braut jetzt küssen. Blöd? Blöd.)

-Dann eben:-

>>Ja. Ja, ich werde versuchen das zu vergessen!<<

Er küsst dich. Mit seinem Mund auf deinem. Du schmeckst Emotion, so viel davon in seinem Kuss.

©Netti

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18 Gedanken zu “Augenblicklich.

    1. Nicht immer ergeben Dinge die wir machen und sagen Sinn. Man sagt und bereut, man handelt, macht Fehler und lernt daraus. Ehrlichkeit ist in jedem Fall sehr wichtig und so ist es mir lieber als das elendige Schweigen und Nichtwissen und so kommt es im Härtefall nicht ganz so schmetternd. Wie auch immer es ausgehen wird ich lebe den Augenblick. Danke für deinen Kommentar. 🙂 Alles Liebe. Netti

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  1. Hallo erst mal 🙂
    Ich bin über Paleicas Blog auf deinen gestoßen und hab mich die Tage mal ein bisschen durchgelesen – du hast eine ganz tolle Art zu schreiben, Erlebnisse, Gefühle etc.auszudrücken. Künstlerisch, aber kein bisschen gekünstelt, so empfinde ich deine Texte.
    In einige davon konnte ich mich auch sehr gut hineinversetzen, sie erinnerten mich an eigene, ähnlich erlebte/empfundene Situationen. Was vor allem aran liegen mag, dass du nie zu konkret wirst, dem Leser Interpretationsspielraum lässt. Gefällt mir echt gut, dieser Stil und ich werde von nun an gewiss öfter hier vorbeischauen 🙂

    Auch bei diesem Text ging es mir so. Diese ganze Sache mit den Emotionen, sich auf einen anderen Menschen einlassen, Unausgeglichenheit der Gefühle, nicht wissen, was man(n) will… oh wie oft habe ich das in den unterschiedlichsten Varioten durchgespielt, es ist noch gar nicht lange her…

    Gefällt 1 Person

    1. Oh mei Dielsi! Das ist das wundervollste was ich seit langem lesen durfte. Ich danke dir von Herzen für deinen Kommentar, dafür dass du liest was meinem Kopf entweicht und es auch noch für ziemlich cool befindest. Das ist ein so großes Glücksempfinden für mich. Mitfühlen lassen, ebenso erlebtes aussprechen, von der Seele reden, den anderen. Gleichempfinden. Wie schön ist auch das Wort künstlerisch ohne gekünstelt zu sein. Ich bin zutiefst gerührt und ich freue mich wirklich sehr über deine Mitteilung. Vielleicht lesen wir uns öfters. 🙂 Auch das würde mich von Herzen freuen. Doch auch die stillen Leser sind jeder Zeit und immer wieder willkommen hier, bei mir.
      Ganz ❤️ lichen Gruß!😊

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